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Das brauchst du für ein erfolgreiches Webinar

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Webinar – immer wieder hört man diesen Begriff, wenn es um digitale Infoprodukte geht. Aber was ist das eigentlich, ein Webinar, und wie kann man damit ein passives Einkommen generieren? Hier liest du alles, was du wissen musst, um in Zukunft mit deinen eigenen Webinaren erfolgreich zu sein.

Zeige im Webinar, dass du ein Experte bist

Grundsätzlich ist ein Webinar eine interaktive, audiovisuelle Online-Sendung. Eine unbegrenzte Anzahl von Zuschauern kann live oder – mittels einer Aufzeichnung – auf Abruf daran teilnehmen.

Webinare eignen sich hervorragend, um zeit- und ortsunabhängig beispielsweise einen Lehrgang durchzuführen, ein Produkt vorzustellen oder ganz einfach Werbung für sich, seine Firma, seine Dienstleistung zu machen. Wichtig ist, dass die Teilnehmer von Anfang an das gute Gefühl haben, es mit einem echten Experten beziehungsweise Expertin zu tun zu haben. Dieses Gefühl schaffst du, indem du

  • einen interessanten Titel für dein Webinar wählst. Das heißt, dass die vorher definierte Zielgruppe aufgrund der Überschrift schon genau weiß, was sie erwartet. Passt die Beschreibung und ist dazu noch ein ansprechendes Bild gewählt, hast du die ersten Teilnehmer schon in der Tasche.
  • den passenden Termin für dein Webinar suchst. Hältst du beispielsweise ein Webinar für Berufstätige oder Schüler, sind die Morgenstunden natürlich absolut ungeeignet. Da passt der frühe Abend besser. Studenten oder auch Senioren wiederum sind viel flexibler. Wichtig ist auch die Dauer des Webinars. Maximal 90 Minuten – danach flacht die Konzentration deutlich ab.
  • auch mal etwas verschenkst. Ja, im Ernst: Gerade wenn du dir noch keinen Namen im Webinargeschäft erarbeitet hast, kannst du die Inhalte (oder Teile davon) zunächst in kostenlosen Online Seminaren beziehungsweise Online Schulungen anbieten. Das lockt erst mal jede Menge Interessenten an, die sich dann davon überzeugen können, dass du ein echter Experte/in bist – und für das nächste Webinar gerne mal bezahlen.
  • dein Webinar abwechslungsreich darbietest. Eine Powerpoint-Präsentation gehört zu einem guten Web-Seminar fast schon dazu. Überfrachte die einzelnen Folien aber nicht mit Text. Baue eher auf aussagekräftige Bilder und Grafiken, die du dann aus dem off heraus erklärst. Und finde ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Präsentation und deiner Präsenz. So sicherst du dir wache und aufmerksame Teilnehmer. Und dankbare!
  • dich weder zu teuer noch zu billig verkaufst. Wer sein Wissen zum Schleuderpreis verhökert, wird selten ernst genommen. Andererseits wirkt ein überzogener Preis auch nicht gerade seriös. Tipp: Schau dich bei anderen Anbietern um, die möglicherweise ein ähnliches Thema wie du behandeln. An deren Preisen kannst du dich in etwa orientieren.

    So findest du den passenden Webinarraum für dich

    Damit die Leute überhaupt an deinen Webinaren teilnehmen können, müssen sie dich auch finden. Dazu gibt es einige Webinarplattformen, die dir und den Teilnehmern die entsprechende Technik zur Verfügung stellen.

    Welches dieser Tools am besten zu dir passt, kommt einerseits auf deine Zielgruppen an. Andererseits auch auf deine Affinität zur Technik und natürlich auf dein Budget. Hier sind einige exemplarische Beispiele für gängige Plattformen beziehungsweise Webinarräume.

    ➡ Adobe Connect for Webinar:

    Die Software bietet ein gigantisches Leistungspaket. Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis. Je nach Funktionsumfang schlägt dieses Tool mit einem bis zu vierstelligen Betrag zu Buche.

    ➡ Edudip:

    Dieses Tool gehört in Deutschland zu den meistgenutzten. Es ist keine Installation für die Teilnehmer nötig, und in der Grundversion ist es für dich als Veranstalter sogar kostenlos. Willst du eine große Anzahl von Teilnehmern haben oder deine Webinare aufzeichnen lassen, kostet der Spaß bis zu 139 Euro im Monat.

    ➡ GoTo Webinar:

    Vor allem Firmen nutzen diese Plattform für Ihre Webinare. Die Kosten liegen je nach

    Teilnehmerzahl zwischen rund 90 und 200 Euro.

    ➡ Openmeetings:

    Das umfangreiche Leistungspaket dieser Open Source Lösung ist sogar kostenlos.

    Allerdings ist dieses Tool nur etwas für Leute, die sich gut mit Technik auskennen.

    Fazit

    Viele, die mit digitalen Infoprodukten ein passives Einkommen generieren wollen, unterschätzen noch immer den Nutzen von Webinaren. Dabei sind sie eine top Möglichkeit, deine Bekanntheit zu steigern und so deine Produkte oder Dienstleistungen zu verkaufen. Und sie eignen sich hervorragend, um immer wieder Geld zu verdienen, ohne dafür ständig etwas Neues produzieren zu müssen.

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